Bürgerversammlung in Irrel
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Viele Irreler hatten sich am 11. April 2001 im Pfarrsaal in Irrel zu der Bürgerversammlung der Ortsgemeinde Irrel eingefunden. Ortsbürgermeister Ernst Ziwes stellte den Bürgern die Planungen der "neuen Mitte" in der Ortsgemeinde Irrel vor. Die Firma FACO, als Projektentwickler und der Planer der Planungsgruppe HGH, Herr Heinz stellten nicht nur die Planungsgrundlagen dar, sondern erläuterten die Einzelheiten des Gebäudes in dem neben einem Supermarkt, dem Intermarche-Markt, auch die Gemeindehalle integriert ist. In einem sehr anschaulichen Vortrag, der durch PC-Vorführungen unterstützt wurde, trugen Herr Heinz und Herr Kutscheid ihre Vorstellungen vor. Die Gemeindehalle ist veranschlagt mit 2,5 Mio. DM. Die Gemeinde wird sich in das Gebäude auf der Basis von Teileigentum mit dieser Summe einkaufen. Zur Mitfinanzierung der hier genannten 2,5 Mio. DM ist ein Landeszuschuss von ca. 1,8 Mio. DM bewilligt. Den Rest wird die Gemeinde aus eigenen Mitteln ohne die Aufnahme von Krediten finanzieren. Einen Lageplan und verschiedene Perespektiven können Sie sich hier als PDF-Datei ansehen oder ausdrucken. Im Anschluss daran trug Bürgermeister Bröhl die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Erstellung einer abschließenden Hochwassersicherung für die Ortsgemeinde dar. Er führte aus, dass das Konzept neben der Ausweisung von Retentionsflächen und einer Tieferlegung der Bachsohle der Prüm, insbesondere im Bereich der Prümbrücke, einen durchgängigen Deich ergänzt durch die Erstellung von Mauern bzw. eines mobilen Schutzes in Form von Beplankungen an neuralgischen Stellen vorsieht. Kosten von 2,5 Mio. DM sind angedacht. Träger ist der Landkreis Bitburg-Prüm. Die Verbandsgemeinde Irrel beteiligt sich laut Landeswassergesetz mit 14% an den Baukosten. Nach Ausführung von Bröhl ist nunmehr der Landkreis Bitburg-Prüm mit der Erstellung der Ausführungsplanungen und der Sicherstellung der Finanzierung gefordert. Ein Beschluss des Kreistages ist Voraussetzung. Bürgermeister Bröhl führte zudem die Streckenführung des vorgesehenen Nimstal- und Prümtalradweges im Rahmen des überörtlichen Radwegenetzes aus. Geplant ist die Streckenführung von Wolsfeld, Alsdorf, Niederweis kommend an der Nims entlang zur Ortsmitte, von dort über den Servitutweg in Richtung "Irreler Mühle". Nach Überquerung der Nims wird der Weg über Menningen nach Minden fortgesetzt. Dort kann der Radfahrer entweder den Sauertalradweg in Richtung Wasserbillig oder aber das Luxemburger Radwegenetz über die Brücke zwischen Minden und Steinheim erreichen. Der Prümtalradweg nimmt seinen Ausgangspunkt in Irrel und führt über Holsthum, Bettingen zum Stausee Biersdorf. Es ist beabsichtigt den Nimstalradweg im Raum der Verbandsgemeinde Irrel mit einem Spatenstich am 22. Mai anzugehen. Gleichzeitig werden die noch zu erstellenden Teilstücke des Prümtalradweges begonnen. Die Maßnahmen zur Sanierung des Servitutweges "Guselt" werden unmittelbar nach Ostern ausgeschrieben und sollen Anfang Mai umgesetzt werden, sodass der Weg Mitte bis Ende Mai wiederum nutzbar ist. Im Anschluß daran trug der Ortsbürgermeister Ernst Ziwes einige Gedanken zur Verkehrsführung im inneren Ort vor. Die Vorstellungen gaben zu regen Diskussionen Anlaß. |
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