Jahresausflug des Eifelvereins Echternacherbrück zur Burg Malbrouck
am Sonntag, 25. August 2002

Die Führung an sich war ein Schauspiel. Die Mitglieder des Eifelvereins wurden am letzten Sonntag von einer jugendlichen Gouvernante im Kostüm empfangen, die vorgab schon 500 Jahre alt zu sein und zu Zeiten des Grafen Arnold gedient zu haben. Ihre Jugend habe sie sich durch ein Zauberwasser bewahrt, das auch in der Taverne zum Kauf angeboten wurde, allerdings ohne Garantie der ewigen Jugend.

Auf der Fahrt nach Manderen machte die Gruppe in Schengen am Dreiländereck Halt. Dort steht am Kai das Denkmal, das an das "Schengener Abkommen" erinnert. In den Jahren 1989 und 1990 wurden auf dem Schiff "Princesse-Marie-Astrid" zwischen den Europäischen Staaten die Verträge zur Aufhebung der Europäischen Grenzen geschlossen.

Wie es den Wanderfreunden des Eifelvereins geziemt wurde die Wehrburg Meinsburg wie Malbrouck auf Deutsch auch bezeichnet wird, 400 m auf der bewaldeten Anhöhe, erwandert. Es ging durch abgeerntete Kornfelder, die schon gegrubbert waren. Nur ab und zu ließ sich die Sonnen blicken. Es mutete schon wie ein früher Herbsttag an.

Mit den Anreden "Meine ehrenwerten Damen", "Meine ehrenwerte Herren" wurde die Gruppe durch das Schloss geführt, und in dieser Sprache wurde die Geschichte sehr anschaulich erklärt und Vergleiche zu der heutigen Zeit in witziger Weise vorgetragen. 40 verschiedene Speisen sollen zu einer Malzeit auf dem Tisch gestanden haben und die abgegessenen Hühnerknochen seien nicht durch die Luft geflogen.

Das französische Departement hat auf den erhalten gebliebenen Grundmauern eine komplette Rekonstruktion der alten Burg und des Schlosses aus dem 15. Jahrhundert erbaut. 18 Mio. Euro soll alles gekostet haben. Besonders bestechend sind die Qualität der Holzarbeiten, der Mauern und der Dachstühle.

Die Führung war sehr kurzweilig, obwohl sehr viel Geschichte vermittelt wurde. In der urig eingerichteten Taverne ließ sich die fröhliche Gruppe bei einer angeregten Unterhaltung verwöhnen.

Hier eine kleine Fotogalerie über den Ausflug von Marlene Mossal und Werner Ruhland:

Besuch auf Burg Malbrouck - Jahresausflug 2002 des Eifelvereins
25.08.2002

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Die Führerin erklärt die verschiedenen Bauelemente, die be ider Erstellung des "Audi Max" in der Burg verwendet wurden. Blick vom Wehrgang in den Innenehof mit dem Damenturm neben dem Ausgang. Die Gouvernante reichte Werner Ruhland den Arm — damit hatte er nicht gerechnet.
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Was mag die Gouvernante so erschreckt haben? Heini Steinbach strahlt — vor einer der informitven Schautafeln im Schloss. Die erste Station war Schengen. Am 14. Juni 1989 und am 19. Juni 1990 wurde hier auf einem Schiff das "Schengener Abkommen" zur Aufhebung der Euopäischen Grenzen geschlossen. Auf dem Rundgang über die herbstlichen Felder zur Burg macht die Gruppe ein kleine Rast an einem Wegkreuz.
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Die jugendliche Gouvernante aus dem 15. Jahrhundert geleitet die "ehrenwerten Damenen und ehrenwerten Herren" zur Besichtigung der Burg. Interessiert hört die Gruppe vor einem Modell der Burg den Ausführungen der Gouvernante zur Baugeschichte und der Bedeutung von Laternen-, Hexen-, Kahlerfelsen- und Damenturm zu.

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