Geschichte

der Eifelverein-Ortsgruppe
Echternacherbrück e.V.

Durch die Aktivitäten des Verschönerungsvereins, Echternach, wurde in den Jahren 1897-1898 durch Bürgermeister Peter Fassbender eine Ortsgruppe des Eifelvereins im Sauertal gegründet.

Die nahe Stadt Echternach lässt sich in ihrem Ursprung bis auf die Römerzeit zurückführen. Ringmauern und Wehrtürme sind Überreste der befestigten Stadt, deren eigentliche Bedeutung mit der Gründung des Benediktiner Klosters durch den Hl. Willibrord zu Anfang des achten Jahrhunderts beginnt.

Das alte Sauerstädtchen ist zu Ehren des Heiligen weit über diese Landesgrenzen hinaus bekannt.

Bis zum Wiener Kongress 1815, durch den die Sauer Grenzfluss wurde, standen an der Brücke auf Deutscher Seite, am linken Sauerufer, noch keine Gebäude.

Der Eifelverein um das Jahr 1900Unter dem vorgenannten Amtbürgermeister, der 1895 als Bürgermeister auf deutscher Seite antrat, entwickelte sich in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein der gegenüber liegenden Stadt ein inniges Verhältnis und führte zur Gründung der Ortsgruppe, die er bis 1922 führte.
Von dieser Zeit bis 1936 wurde der Verein von Amtsbürgermeister Johannes Grundmann, Echternacherbrück, geführt. 1936 begann der Bau des Westwalls in unsere Gemeinde. Durch diese Einschränkung der Bewegungsfreiheit kam die Vereinstätigkeit zum Erliegen, und bis Kriegsende konnte an eine Aktivierung des Vereins nicht gedacht werden.

Erst Ende des Jahres 1949 kam es zur Wiederbelebung und Führung durch Amtsbürgermeister Hans Hoffmann.

Schon nach kurzer Zeit war die Ortsgruppe Echternacherbrück eine der bedeutendsten im Bezirk. Von 1953 bis 1956 führte Oberstudienrat i.R. Dr. Asholt, der Landtagsabgeordneter war, den Verein. Nach den Vorsitzenden Oskar Gafron, Matthias Meier und Architekt Blum ging die Arbeit zurück, da das örtliche Vereinsangebot sehr stark wurde.

Am 20. Januar 1995 kam es zur Neugründung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Hans-Michael Bröhl, der auch heute noch den Vorstand leitet.

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